Tag 23 Friesland 2022 (23.6.) Bremen-Grohn bis Ritterhude

Packen und Aufräumen ist angesagt

Moin zusammen am letzten Tag unserer Friesland-Reise!

Die Sonne begrüßt uns noch einmal mit vollen Glanz und heute soll es noch heißer werden. Aber wir legen gleich ab, um die erste Schleuse um 0900h in Ritterhude zu bekommen. Der Mast liegt schon (4 Minuten), die Schmutzwäsche ist verpackt und das Leergut auch. Wenn wir gleich im Hafen sind muss ich das Mopped aus der Bootshalle holen, nach Hause fahren, die Heizung wieder anstellen (Warmwasser für Dusche) und mit dem Auto zurück zum ESV fahren. Dann wird alles umgeladen und man wundert sich, was alles an Bord so untergekommen ist! Und wir haben noch nicht mal allen Stauraum genutzt!

Die Fahrt über die Lesum (kürzester Fluss Deutschlands mit 10km Länge) ist übrigens sehr interessant. Man sieht viele Boote links wie rechts an den Stegen der vielen Vereine. Nach und nach wird’s dann ländlicher von der Umgebung her und schließlich verlassen wir die Lesum an der „Kreuzwümme“, wo sie sich aus Hamme und Wümme speist. Wir wählen die Hamme und fahren noch durch Ritterhude bis zur Schleuse. Nach der Schleuse sind es nur noch 500 Meter bis zum ESV (einziger Verein „links“, also auf der Ritterhuder Seite).

Über das Fazit unserer Reise haben wir uns eben auch schon ausgetauscht und sind da auch einer Meinung in vielen Dingen. Welche das sind, darüber werde ich nachher dann noch mein Fazit schreiben. Falls es Euch also interessiert, dann klickt heute Nachmittag oder Abend noch mal rein….

Es grüßt Euer „Kommodore“

Holger

(und im Hintergrund die Eignerin, deren Datenvolumen sich gerade in Nichts aufgelöst hat….)

Letzte Seite Logbuch wird getippt

 

Teil 2 und definitiv letzter Logbucheintrag dieses Törns:

Wir sind wieder daheim! Die Schleuse in Ritterhude war vorbereitet, die Einfahrt stand schon auf Grün, als wir um die Ecke bogen und da nur 16cm Differenz auszugleichen waren, war das dann auch eine schnelle Schleusung. Was wir dann alles von Bord geschleppt haben und ins Auto stauten, das hat den Tiefgang vom Butt bestimmt um 5cm reduziert! Es ist unglaublich, was man alles so dabei hat! Aber jetzt wäscht die Wäsche, ich bin frisch geduscht und neu bekleidet und habe lediglich meinen Pfeifentabak an Bord gelassen -und viele Kleinigkeiten, die ich nachher dann noch abholen werde. 0845h gingen wir in die Schleuse, um 0930h waren wir zuhause. Früher Vogel…bevor die Hitze sich weiter steigert.

Es war eine tolle Tour, auch die Eignerin ist zufrieden. Unser weitestgehend gemeinsames Fazit folgt dann als Auswertung gleich. Es war schön zu wissen, dass daheim oder anderswo Leute lauern auf den nächsten Blog und ich habe mich, wann immer möglich, auch bemüht, niemanden zu enttäuschen. Das war die erste Tour dieser Saison, so Gott will aber nicht die letzte. Werner und ich blättern schon in unseren Kalendern, es stehen aber auch noch Kurse an. Funk beginnt schon in wenigen Tagen. Langweilig wird es also nicht werden…  Bis zum nächsten Törn dann!  Holger

 

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Kategorisiert in Logbuch

Von Kommodore

Segler seit 1965. Bevorzugt im Wattenmeer unterwegs. 30 Jahre Jugendwart mit Aufbau einer Zugvogel-Flotte und jährlich mehreren Touren von Fedderwardersiel bis zum Ijsselmeer. Seitdem auch als Ausbilder tätig, früher für Jugendliche, heute für Erwachsene. Sportbootführerscheine und Seefunkzeugnisse. Als Funkamateur natürlich auch mit Kurzwelle an Bord vom "Butt", beliebteste Betriebsart ist immer noch die Morsetelegrafie.

Ein Kommentar

  1. Hallo „Kommodore“ Holger,
    ich wiederhole mich, aber es ist immer eine Freude Deinem Blog zu folgen und mitzulesen. Danke dafür und man liest, hört oder sieht sich bestimmt einmal. Bis zum nächsten Blog 🙂
    Herzliche Grüße
    Markus

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